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Stifte machen Mädchen stark!

Eine Aktion des Weltgebetstages der Frauen

Wir haben sie alle zu Hause liegen, alte Kugelschreiber, Filzstifte, Textmarker und Gelroller. Endlich sind sie wieder zu etwas nütze!

Der Weltgebetstag der Frauen sammelt diese alten Stifte, das Plastik wird recycled. Von dem Erlös wird geflüchteten syrischen Mädchen in libanesischen Flüchtlingslagern eine Schulbildung ermöglicht.

Wie können Sie mitmachen?
Sammeln Sie in Ihrem privaten Umfeld, in der Kirchengemeinde, Schule, Büro, Frauengruppe... alte Stifte.
Im Frauenreferat können Sie Ihre Sammlungen abgeben. Wir schicken sie in Paketen zu jeweils 15 Kilo weiter zur Verwertung.
Sie können selbst problemlos 15 Kilo sammeln? Dann melden Sie sich im Frauenreferat, wir informieren Sie gerne, wie das genau abläuft.

Alle Infos unter: Tel.: 0 234 / 35 40 71, E-Mail: frauenreferat@web.de

Luthers wilde Schwestern - Ein mobiles Theaterstück

 

Die Reformation ist  geprägt von den Namen großer Männer. Frauen scheinen da gar nicht vorzukommen.

Doch Frauen haben sich sehr wohl von den reformatorischen Ideen begeistern lassen. „Luthers wilde Schwestern" bringt sie auf die Bühne.
Die Frauen setzen die Ideen in ihrem täglichen Leben um, sie stellen ihren gesellschaftlichen Alltag auf den Kopf. Ihre Themen brennen uns bis heute unter den Nägeln: Toleranz, Gleichberechtigung, Verständigung der Religionen und Versöhnung. Sehr lebensnah und alltagstauglich können Zuschauerinnen und Zuschauer erleben, wie Menschen ihr Leben für große Ideen und Visionen öffnen.

Natalja Abendstern und Lieselotte Wertwörth stellen sich diesen Frauen hier und heute mit Ihnen. Nehmen Sie ihre Einladung an, Luthers wilde Schwestern kennezulernen.

Vier „wilde Schwestern“ erscheinen auf der Bühne:

Katharina Zell, erste Predigerin, und Argula von Grumbach, Bestsellerautorin, beide lebten in der Reformationszeit

Doreen Potter, Kirchenmusikerin aus der Karibik, und Antonie Nopitsch, die den Weltgebetstag nach Deutschland brachte, wirkten im 20. Jahrhundert.

Die theaterpädagogische Leitung hatte Silvia Stutzmann.


Segen zu verschenken

 

Musik klingt über den Friedhof, eine Tasse Kaffee lädt zum Verweilen, und wer mag, kann einen Segen mit auf den Weg nehmen.

Frauenreferat und Trauercafé laden ein zu einer Andacht auf dem Hauptfriedhof an der Oase der Erinnerung, zu Gespräch, Begegnung und zum Kraft schöpfen.

Neue Termine für 2018 werden rechtzeitig zur wärmeren Jahreszeit bekannt gegeben.

Frauen auf der Flucht

 

Cafétreffs mit geflüchteten Frauen

Auch in Bochum viele geflüchtete Frauen mit Kindern oder älteren Familienangehörigen

Frauencafé in einer Flüchtlingsunterkunft. Kinder spielen oder kommen mal kurz bei der Mama vorbei. In vielen Sprachen gemischt mit einigen deutschen Brocken laufen Gespräche bei Kaffee und Gebäck. Ältere und jüngere Frauen sitzen zusammen, Mütter und Töchter, wie wir erfahren, Tanten und Nichten. Was nach einem harmonischen Miteinander der Generationen aussieht, macht eine besondere Schwierigkeit aus von Frauen auf der Flucht: Sie sind nicht nur für sich selbst verantwortlich, sondern auch für Kinder oder ältere Familienangehörige. Auf die Frage nach der Herkunft der Frauen hören wir die Namen von allen Krisenregionen der Erde: Syrien, Irak, Afghanistan, Eritrea, Balkan. Mit einigen wenigen Worten schildern einige Frauen ihren Fluchtweg, lange Fußmärsche, Verhaftung an der Grenze, Schlauchboot auf dem Mittelmeer. Das andere ahnen wir nur – aus Zeitungsberichten und Erzählungen anderer Frauen, die es wagen, darüber zu sprechen: Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe durch Kriegsgegner, Schlepper, Polizei an den Grenzen oder in Transitländern und manchmal sogar durch Mitarbeiter der Hilfsorganisationen.
Frauen auf der Flucht sind besonderen Belastungen und Bedrohungen ausgesetzt, das erfahren wir auch in den Flüchtlingscafés in Bochum, die wir als Frauenreferat des Kirchenkreises seit Jahresbeginn in Kooperation mit der Frauenberatungsstelle MIRA in Bochum anbieten. „Darum ist es uns ein besonderes Anliegen, allein reisenden Frauen auf der Flucht besondere Schutzräume zu bieten,“ erklärt Ursula Borchert, Pfarrerin bei der Inneren Mission Bochum, die in Bochum drei Auffanglager für Flüchtlinge betreibt. „Nicht immer erreichen wir das Optimale, aber gerade in Großunterkünften sind getrennte Sanitärbereiche und eigene Zuwegungen unabdingbar. Das ist das Mindeste an Schutz, was wir den meist traumatisierten Frauen bieten müssen.“
Zeit, sich um die eigenen Probleme zu kümmern, haben die wenigsten Frauen. Zu groß ist die Angst um Kinder oder Angehörige, die nach wie im Heimatland bedroht sind, und für die es keine legale Möglichkeit gibt, nach Deutschland nachzukommen. Zu groß sind die Sorgen um verängstigte und traumatisierte Kinder, die hier nur schwer Fuß fassen können. Und doch versuchen sie, hoffnungsvoll nach vorne zu blicken: „Ich hatte in Syrien eine Internetfirma. So etwas möchte ich in Deutschland auch aufbauen!“ Auf der Suche nach einem Deutschkurs entsteht mit einer anderen Frau ein Missverständnis: „Möchten Sie vielleicht in einem reinen Frauenkurs Deutsch lernen?“ Breites Grinsen der jungen Frau mit dem bunten Kopftuch: „Nein, nein, damit habe ich gar kein Problem!“ Und eine dritte fasst ihren Traum für die nächste Zukunft in diese Worte: „Ich hoffe, dass wir hier im Frauencafé bald gemeinsam um den Tisch sitzen und alle zusammen Deutsch sprechen.“

Die Cafétreffs sind eine Initiative der Frauenberatungsstelle MIRA und des Frauenreferates im Kirchenkreis Bochum

 

 

Friedensnetz - Frauen beten für den Frieden

 

Immer am Montag haben in den 80iger Jahren Menschen in der ehemaligen DDR für den Frieden gebetet. Immer am Montag beten Frauen des Weltgetestages aus verschiedenen europäischen Ländern für den Frieden.

Immer am Montag beten Frauen - jede an ihrem Ort für den Frieden in der Welt, in unserem Land, in unserer Stadt. Viele zünden bei sich zu Hause eine Kerze an und wissen, dass sie mit anderen Frauen im Gebet verbunden sind.
Viele haben sich aber auch dem Netzwerk angeschlossen, haben sich im Frauienreferat angemeldet und bekommen regelmäßig Anregungen zum Gebet, Friedensgeschichten und Bibeltexte. Und sie können ihre Erfahrungen weitergeben und ans Frauenreferat schreiben - dies kann andere Frauen ermutigen und bestärken.

Infos und Kontakt: Tel.: 0 234 / 35 40 71, E-Mail:  frauenreferat@web.de

Nein zu Gewalt an Frauen!

 

Frauen auf der Flucht

Das war das Thema des diesjährigen Gottesdienstes der katholischen und evangelischen Frauenarbeit in Bochum anlässlich des internationalen Tages "Nein zu Gewalt gegen Frauen!". Bei ihrem Protestmarsch durch die Bochumer Innenstadt wiesen die Frauen auf die besonderen Belastungen von Frauen auf der Flucht hin: Immer wieder sind sie sexueller Gewalt ausgesetzt. Um Papiere, Geld oder die Befreiung aus Polizeigewahrsam zu erreichen, werden sie zu sexuellen Dienstleistungen gezwungen. Vielfach sind sie auf der Flucht auch für Kinder verantwortlich. Die Unterbringung in den Massenunterkünften, die keine Privatsphäre  erlaubt, ist für viele der traumatisierten Frauen eine Qual.

Der anschließende Gottesdienst stellte Frau Lot in den Mittelpunkt, die angesichts von Flucht und Zerstörung ihrer Heimat zur Salzsäule erstarrt - eine namenlose traumatisierte Flüchtlingsfrau. Die Bibel hält die Erinnerung an ihr Schicksal lebendig.

Segen zu verschenken - Andacht auf dem Hauptfriedhof


Musik klingt über den Friedhof, unter der Birke an der Oase der Erinnerung stehen Stühle, die Pfarrerinnnen Susanne Kuhles und Eva-Maria Ranft laden ein, sich einen Segenswunsch schenken zu lassen.

Manche Besucher kommen zögernd näher, andere ganz gezielt und manche möchten zuerst die beiden Hunde begrüßen, die zum Kraulen und Trösten mitgekommen sind.

Manche erzählen, welche Gräber sie besuchen, viele berichten, wie froh sie sind, dass sie diesen Ort für ihre Trauer gefunden haben - und sogar Freundschaften sind an diesem Ort schon entstanden.

Ein Psalm und der gemeinsame Segen beenden diesen Augenblick der Begegnung und der Gemeinschaft. Der Segenswunsch begleitet auf den Weg in den Alltag.

40 Jahre Gleichstellung von Pfarrerinnen und Pfarrern - Lebendige Frauengeschichte(n)

Frauen verändern die Kirche - Lebendige und bewegende Talkrunde

Seit 40 Jahren sind Theologinnen in der westfälischen Kirche ihren männlichen Kollegen rechtlich gleichgestellt. Aus diesem Anlass hatte das Frauenreferat des Kirchenkreises Bochum in die Pauluskirche eingeladen, das Erreichte zu feiern, Vergangenes wach zu halten und die Gegenwart zu beleuchten.

Im Gottesdienst wurden fast 100 Jahre Frauengeschichte lebendig: Die Einsamkeit der frühen Theologinnen, das erbitterte Ringen der Kirche, die Frauen von Kanzel und Sakramenten fernzuhalten, der Einsatz der "Vikarinnen" während des Krieges, die erzwungene Ehelosigkeit, der Kampf um die gleichberechtigte Amtstracht bis schließlich 1974 die volle rechtliche Gleichstellung erreicht war.

Lebendig und bewegend waren die anschließenden Gespräche im Café der Pauluskirche. Annemarie Grajetzky, Mitbegründerin des Bochumer und des landeskirchlichen Frauenreferates, berichtete davon, wie sie sich zum Weltgebetstag der Frauen die Kanzel erobert hat. Christina Ossenberg-Gentemann, Pfarrerin in Harpen und Autorin der Ausstellung " 80 Jahre Theologinnen in Westfalen" warf eine Blick zurück, schilderte aber auch die Perspektive der jüngeren Frauengeneration. Eindrücklich erzählten mehrere Teilnehmerinnen von ihren eigenen Erfahrungen als Theologiestuentinnen, ihrer Sehnsucht, als Pfarrerin zu arbeiten und der Zurückweisung durch die Kirche.

Ob Frauen die Kirche verändert haben? Die Meinungen dazu waren nicht einheitlich. Zweifellos ist das Gesicht der Kirche weiblicher geworden, viele fanden, dass sie sich mehr mit dem Alltagsleben der Menschen beschäftigt. Fast 100 Jahre Theologinnen in Westfalen - das ist nicht nur die Geschichte eines Berufsstandes, es ist die Geschichte der Frauen in unserem Land.

Wir spielen eine Rolle - Theaterprojekt von und mit den Frauenhilfen in Bochum


Wo lässt es sich im Alter besser leben, ist das Altersheim oder die Aida die richtige Wahl?
Welcher Pflegedienst passt zu mir – „im Takt“ oder „mit Herz“? Wo kann ich mit Rollator und mit steifen Gliedern bequem eine neue Hose kaufen und wie bringe ich den Kindern bei, dass ich einen neuen Partner habe?

Diese und andere Geschichten und Erfahrungen haben 10 Seniorinnen im Alter zwischen 55 und 85 Jahren auf die Bühne gebracht. Sie schöpften aus einem reichen Fundus: Ein halbes Jahr lang haben die rund 1000 Mitglieder der Frauenhilfen in Bochum auf Initiative des Frauenreferates von ihren Erfahrungen und Erlebnissen mit dem Älterwerden in dieser Gesellschaft erzählt.

Begleitet wurden die Schauspielerinnen von Theaterpädagogin Silvia Stutzmann, die sie darin unterstützte, Probleme pointiert zu benennen, Wünsche und Träume deutlich zu äußern und die die Akteurinnen immer wieder ermutigte, die Hauptrolle in ihrem Leben zu spielen.

Mit viel Humor und Herzenswärme haben die Seniorinnen ihre Rolle gespielt – und das kam beim Publikum gut an: Mit stehenden Ovationen belohnten die ca. 200 Zuschauerinnen die Schauspielerinnen, die sich 5 Monate auf ihren Auftritt vorbereitet hatten.

„Das ist ja aus dem Leben gegriffen!“ „Danke, dass ihr mal zeigt, was uns bewegt und beschäftigt!“ „Gut zu wissen, dass es anderen Älteren genauso geht!“

Das Ensemble wie auch die Besucherin erlebten gemeinsam, wie sie sich gegenseitig bestärken können und dass sie zusammen etwas bewegen können.

Ermutigend war für die älteren Damen auch das große Presseecho. Manche der Akteurinnen waren überrascht, als sie plötzlich zu gefragten Interviewpartnerinnen wurden. Einig waren sich Publikum und Schauspielerinnen, dass es gut ist, dass auf diese Weise ihre Lebenssituation als Seniorinnen in Bochum öffentlich und sichtbar wird.


Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Mittwoch, 16. Juni 2021:
Losungstext:
Sieh her, ich nehme deine Sünde von dir und lasse dir Feierkleider anziehen.
Sacharja 3,4
Lehrtext:
Aus Gnade seid ihr gerettet.
Epheser 2,5